New York

Da wir für die “großen” Reisen auch etwas sparen müssen, geht es in diesem Jahr “nur” für ein paar Tage nach New York. Mit dabei ist diesmal meine Mama und als Reiseleiterin wie immer: Sandra!

Diesmal steigen wir etwas früher ein: Da sich meine Mama schon sehr lange einen Besuch in New York wünscht, haben wir uns dazu entschlossen, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Für 4 1/2 Tage geht es ab über den großen Teich. Gefühlt wird das Flüge buchen (zumindest für mich) jedes Jahr komplizierter, bzw. es gibt mehr Auswahlmöglichkeiten. Wir haben uns aus diversen Gründen für Eurowings entschieden und da haben wir dann direkt mal vier Tarife… Was braucht man und was braucht man nicht. Diese Frage wird vermutlich jeder für sich anders entscheiden… Der Geldbeutel lässt an dieser Stelle grüßen.

Die nächste Frage dir wir uns stellen: Das Smartphone unser alltäglicher Begleiter möchte versorgt werden.
1. Für meine Mama, damit Sie Bilder nach Hause schicken kann, denn Papa muss zuhause die Tiere versorgen.
2. Für Sandra, die als Reiseleitung und ebenfalls Bilderbeauftragte versorgt sein muss.
3. Thorsten… wenn es zu teuer wird, kann der sich auch mit den vielen HotSpots vergnügen, denn der braucht eigentlich weder Internet noch Telefon.

Die SIM PrePaid Auswahl könnt ihr hier nachlesen.

Der Weg zum Flieger läuft diesmal über… (das muss man leider sagen)… lächerlich viele Kontrollen. Zu allem Überfluss werde ich auch noch zweimal gesondert zur Einzelkontrolle inklusive Handgepäck ausräumen gebeten.

Auf jeden Fall sitzen wir um 17:15 Uhr in unserem A330 (Brüssel Airlines betreibt hier eine Eurowings Maschine) von Düsseldorf zum JFK in New York. Und wie bekannt: Fliegen bereitet mir immer Stress und ist jedes Mal aufregend. Aber gut. Los gehts. Dank vorheriger Buchung haben wir drei Plätze beieinander, die auch noch recht gut positioniert sind. 
Wir haben echt viel Glück und sitzen in der ersten Reihe hinter der Premium Economy Klasse und haben außergewöhnlich viel Beinfreiheit. Da wird das ganze direkt etwas entspannter für mich. Im Reisebus habe ich mit Platz zwar keine Probleme, aber im Flieger scheint das direkte Auswirkungen auf meinen Gefühlszustand zu haben.

Um 20:00 Uhr Ortszeit landen wir in New York und lassen uns von einem Taxi zu unserem Hotel bringen. Vorher durften wir dann noch über eine Stunde aufs Gepäck warten, nachdem wir schon knapp 40 Minuten auf dem Rollfeld gestanden haben…, denn das Zugfahrzeug wollte nicht kommen. Leider machten die Geldautomaten am JFK auch nicht das, was sie sollten, so mussten wir erst einmal ohne Bargeld los. Aber das ist gerade in New York und Umgebung so gar kein Problem.

Das Taxi bringt uns aber ins Hotel. Das Hyatt Place liegt mitten in Manhatten und nur zwei Straßen vom Empire State Building entfernt. Der Nachteil ist: für das was man bekommt, ist es echt nicht günstig. Für einen Hotel Urlaub wäre das auf jeden Fall nichts, aber für einen Besichtigungsurlaub geht es absolut in Ordnung. Es ist sauber und man fühlt sich nicht unwohl. Jetzt geht’s aber erst mal ab in die Heia und wir schauen was der Tag morgen so bringt.

Der Tag bringt ein Frühstück mit dem ich so gar nicht warm werde. Andere Länder andere Gewohnheiten. Aber positiv: Die Gläser für den Saft sind größer als in jedem anderen Land, was ich bisher gesehen habe. Das finde ich auf jeden Fall gut!

Wir wollen den Tag mit einer ersten Big Bus Tour starten. BigBus haben wir gewählt, da uns die Routen und das enthaltene Bootsticket gefallen hat. Dafür müssen wir uns aber erst einmal zu Fuß bis zum Times Square bewegen, denn da geht die Reise los. Das ist aber auch innerhalb von 15 Minuten erledigt. Wir wohnen wirklich zentral.

Neben dem Englischsprachigen Live Sprecher gibt es noch das für diese Busse typische Tonband in mehreren Sprachen. So höre ich auf dem rechten Ohr die deutsche Aufnahme und links dem netten Mann zu, der tatsächlich einiges zu berichten hat, was sich nicht auf dem Band wieder findet. Leider sind die aufgenommen Ansagen auch sehr schlecht, was das Timing angeht. Wenn man nicht so fit ist, was die englische Sprache angeht, ist das ärgerlich. Das geht auf jeden Fall besser.

Wir sehen natürlich einiges und steigen dann in der Nähe der Brookline Bridge aus… Mich hat ein Ausstiegt vorher schon gereizt… Da hatte ein Pärchen nach dem Ghostbuster Hauptquartier gefragt. Wir haben ja noch ein paar Tage. Erst einmal geht es auf die Brücke und wir machen ein paar schöne Bilder. Hier kann man nämlich einiges sehen und die Brücke selbst ist auch ein interessantes Bauwerk.

Danach fahren wir eine Station weiter um über die Wall Street zu den Bootaanlegern zu spazieren. Hier brauchen wir etwas um den richtigen Pier zu finden. Sandra besorgt, bzw. tauscht die Tickets, die wie schon gesagt, in den Bus Tickets mit drin sind. Neben Sandra sind noch ein paar andere über den Informationsaustausch der hier statt findet genervt. Wann die nächste Fahrt ist, wie lange man überhaupt anstehen muss. Das geht definitiv auch besser. Da die nächste Fahrt erst in zwei Stunden startet, suchen wir uns eine Kleinigkeit zu essen und werden bei Industry Kitchen fündig. Der Laden ist nicht ganz billig, obwohl man das natürlich relativieren muss. Für die Promenade geht das echt in Ordnung und die Pizza schmeckt auch richtig gut. Lediglich der Kaffee ist lauwarm und entspricht nicht ganz dem, was wir so gerne haben.

Dann geht’s ab aufs Boot. Der Kaptain hat auch eine Menge zu berichten und von mir gibt es an dieser Stelle nur Bilder und die Feststellung, dass die Freiheitsstatue echt klein ist. In Filmen wirkt die für mich immer riesig. Ich bin zugegebenermaßen etwas enttäuscht.

Man merkt so langsam, dass der Tag lang wird und der Körper doch etwas mit der Zeitumstellung zu kämpfen hat. Also gehen wir wieder Richtung Bus um mit diesem bis zum Time Square zu fahren, von wo aus wir dann wieder zu Fuß Richtung Hotel wandern. Nebenbei sehen wir noch einige Dinge.

Am nächsten Morgen lassen wir es dann etwas gemütlicher angehen. Wir gehen als erstes von unserem Hotel zur Grand Central Station, die Fußläufig sehr gut erreichbar ist. Die kennt man doch…, wenn man dann im Gebäude, erkennt man es sofort als Kulisse aus verschiedenen Filmen wieder.

Danach setzen wir uns mal wieder in einen HopOn HopOff Bus, der direkt Gegenüber hält und fahren Richtung Central Park. Es handelt sich allerdings um eine weitere Linie und nicht die, die wir schon kennengelernt haben. Hier steigen wie aus und gehen gemütlich durch den Park. Man merkt auch sofort, dass die Luft hier deutlich besser ist, als zwischen den ganzen Gebäuden und vielen Autos. Dann gehts zum Mittagessen. Sandra trifft sich mit einer Freundin beim Mexikaner und Mama und ich besuchen einen Italiener, der am Ende viel zu teuer ist.

Im Anschluss gehen wir über den Time Square wieder zum Hotel um eine Pause einzulegen, denn Abends wollen wir mit dem BigBus die Lichtertour machen. Dafür müssen wir mal wieder zum Time Square wandern, denn der Bus fährt ebenfalls von dort los.

Die Bus Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mehr als Bilder brauchen wir dafür nicht.

Auf dem Rückweg zum Hotel halten wir am M&M Store, der direkt an der Haltestelle des Big Bus ist. Was es nicht alles gibt.

Der nächste Tag fällt dann buchstäblich ins Wasser. Während Sandra am Morgen noch eine Freundin trifft, liege ich flach. Mein Magen hat irgendwas nicht vertragen und das bedeutet zumindest fürn den Vormittag: Ausruhen.

Als wir uns dann gegen 12 uhr auf den Weg machen und Sandra abholen, regnet es sehr doll. Also gehen wir direkt wieder ins Hotel und hoffen, dass es noch besser wird. So macht das keinen Sinn, da es auch recht kalt ist und wir irgendwie nicht ausreichend auf das Wetter vorbereitet sind.

Gegen 16 uhr wird das Wetter dann etwas ruhiger und wir gehen noch einmal los Richtung Rockefeller Center. Das ist vermutlich mit die teuerste Fahrstuhlfahrt, die wir je machen werden, aber die Aussicht lohnt sich.

Am letzt Morgen drehen wir noch eine kleine Runde zu Fuß durch die Stadt und fahren noch einmal auf unser Hotel Dach. Dort erwartet uns blauer Himmel.

Dann geht’s ab zum Flughafen. Boarding ist um 16 Uhr angesagt.

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  1. […] unsere USA Reise würden wir uns gerne mit Telefon und Internet ausstatten. Um für die Zukunft und weitere Reisen […]

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