Zakynthos, Keri lighthouse, Teil 2

Und weiter geht’s mit unserer kleinen und eigentlich harmlosen Reise in der wir unter anderem die größte Landesflagge, Keri lighthouse, eine Höhle und noch etwas mehr zu sehen bekommen.

Für heute hatten wir uns viel vorgenommen. Um 9:30 Uhr sitzen wir im Auto um die nächsten interessanten Dinge zu sehen.

Als erstes machen wir uns auf den Weg nach Porto Limnionas. Da es auf der Insel

nur Landstraßen gibt, die zum Teil noch nicht mal richtig ausgebaut sind, dauern alle Fahrten etwas länger als bei uns zuhause.

Als wir dann ankommen macht sich mal wieder Ernüchterung breit. Die Aussicht ist Spitze, aber so richtig super zum schwimmen und dann mal zwischendurch liegen, ist das nicht. Es gibt große Treppen im Hang auf denen Liegen stehen, aber das ist alles brav kommerzialisiert. Wer liegen will muss zahlen.

Das ist für uns eigentlich kein Problem, aber irgendwie haben wir was anderes gesucht und fahren weiter nach Porto Roxa. Die Strecke ist sehr kurz, aber auch sehr aufregend. Eng und steil und wir haben Angst, dass uns jemand entgegen kommt. Aber Sandra bringt uns wie immer, sicher an Ziel.

Keri lighthouse

In Porto Roxa gibt es viele Parkplätze aber grundsätzlich wieder das gleiche Problem. Wenig Platz um gemütlich zu liegen. Das Meer ist allerdings wieder wunderschön. Naja. Kann man nix machen.

Keri lighthouse

Neuer Plan ist “Keri lighthouse”. Ich weiß nicht genau was das ist, deswegen auch kein Artikel im Satz.

Wieder ein sehr aufregender Weg, durch kleine Dörfer und viele Felder und Wälder. Und, wie kann es anders sein? Wieder mal ist etwas gesperrt. Mittlerweile sind wir da etwas entspannter und fahren einfach ein Stückchen zurück und setzen uns in das Restaurant “Keri lighthouse” um etwas zu trinken. Nebenbei hat man einen fantastischen Blick aufs Meer.
Zusätzlich bekommt man hier die größte griechische Flagge zu sehen. Wie spektakulär man das findet, muss jeder für sich entscheiden.

Da der Tag noch lange nicht zu Ende ist, nehmen wir uns als nächstes Cameo Island vor. Hier gibt es wohl eine kleine Insel, die man über eine Holzbrücke besuchen kann.

Die Brücke sehen wir, die Insel auch, aber nur von unserer Insel aus. Die Brücke ist nämlich….? Genau, auch mal wieder gesperrt. Wir schauen uns noch ein wenig nach Bootstouren um,aber die starten alle nicht hier und einen Transfer mit dem Bus brauchen wir nucht zwingend. Kostet nur Zeit.

Also, nächstes Ziel in Google Maps eingegeben: Porto Vromi Maries! Und hier werden wir doch noch belohnt für den anstrengenden Tag. Wir kommen um ziemlich genau 14:20 Uhr an und um 14:30 startet eine Bootstour zum Schiffswrack und ein paar Höhlen.

Aber fahren wir erst einmal los. Der Captain gibt ordentlich Gas und als erstes geht es zum Wrack. Hier findet sich ein Boot der Küstenwache, damit niemand an Land geht. Allerdings Frage ich mich, jetzt wo ich das ganze sehe, ob das nicht alles etwas übertrieben ist. Ja, die Gefahr eines weiteren Rutsches besteht sicherlich, aber meiner Meinung nach immer und vor allem an jedem Hang auf dieser Insel.

Vielleicht wird da mehr Theater als nötig gemacht.

Weiter geht’s und unser nächstes Ziel ist ein Schwimmstop. Vor einer Höhle macht der Captain das Schiff fest und wir dürfen ins Wasser. So ganz geheuer ist es uns nicht in die Höhle zu schwimmen, aber es ist auch ein Erlebnis. Ein paar Schürfwunden später, weil ich etwas ungeschickt bin, gibt es wieder mal tolle Bilder in der Höhle. Das Wasser ist so klar und sauber, dass man überall bis auf den Grund gucken kann. Der Captain kommt auch mit und hat einen wasserdichten Beutel für Kameras oder Handys dabei. Ich beschränke mich erst mal nur auf die YI, da die eh im dichten Gehäuse ist. Im Nachhinein wäre das Handy aber wegen der Bilder schöner gewesen.

Dann geht es weiter und wir fahren in mehrere Höhlen hinein. In einer etwas größeren bleiben wir wieder länger und einige gehen bzw. springen ins Wasser. Der Körper unter Wasser schimmert so schön blau, dass kommt auf den Bildern gar nicht so richtig rüber. Sandra hat auf jeden Fall ihren Spaß und springt mehrfach vom Boot. Für mich ist das leider nichts und ich gucke nur zu und dokumentiere das ganze mit Bild und Ton.

Nach diesem tollen Stop geht es weiter Richtung Hafen. Zwischendurch halten wir immer wieder und gucken uns noch ein paar Stellen an, aber so spektakulär wie die ersten beiden ist keine mehr.

Die Heimreise zum Hotel ist wieder äußerst interessant und wir sind froh, dass es gleich Abendessen gibt. Auch wenn das Duschen vorher wieder ein Spaß wird.

Fahrplan:

Keri lighthouse
85,9 km, 2 Std. 24 Min., Rückweg: 11,8 km, 21 Min., Gesamt: 213,4 km, 5 Std. 45 Min.

Der dritte Tag

Für heute haben wir uns mal nichts vorgenommen, aber es kommt natürlich wie es kommt und vor allem immer anders. Wir starten den Tag am Pool und Sandra lässt sich zwischendurch an der Rezeption beraten, auch wenn wir glauben, dass sich nicht mehr alle freuen, uns zu sehen.

Gegen frühen Nachmittag machen wir uns auf den Weg nach Agios Nikolaos um einerseits zu schauen, wann und vor allem wo die Fähre nach Kefalonia fährt und andererseits um vielleicht die Blue Caves zu besuchen. Die Straßen dorthin werden auch sehr interessant und vor allem ist es wieder eine lange Fahrt für die paar km.

Das mit der Fähre ist schnell geklärt, obwohl man hier wirklich recht eindringlich zu einer Bootstour eingeladen wird. Ein Captain ganz für uns allein ist auch dabei. 1h inklusive 25 Minuten schwimmen für 70€. Das mag ok sein, aber da wir die Gruppentouren bisher durchweg positiv erlebt haben, sparen wir 50€ und buchen wieder eine.

Ab zu den Blue Caves. Das Meer auf dieser Seite ist etwas rauer und wir haben jetzt 15:10 Uhr. Die Uhrzeit ist enorm wichtig, denn die Blue Caves sind um die Zeit gar nicht mehr so Blue. Immer noch nett a zusehen, aber die Sonne steht jetzt wohl so ungünstig, dass das Licht nicht mehr ausreichend ist um den blauen Schein zu erzeugen. Schade, aber kann man nichts machen.

Die besten Uhrzeit für die Blue Caves ist demnach der Vormittag, Mittag oder frühe Nachmittag. Macht auch Sinn, wenn man sich die Position der Höhlen und den Sonnenstand anschaut.

Das war es dann auch für uns. Wir fahren wieder ins Hotel und lassen den Abend in Ruhe ausklingen.

Bei aller Kritik am Hotel sei gesagt, dass Abendessen ist super. Die Kritiken bei Google können wir beide nicht nachvollziehen.

21,4 km, 37 Min., Rückweg: 21,4 km, 37 Min., Gesamt: 256,2 km, 6 Std. 59 Min.

Fahrplan:

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