Roland AX-Synth Review

Hallo zusammen,

heute möchte ich über den Roland AX-Synth schreiben. Das Review ist schon etwas älter und war auch schon auf meiner alten Seite zu finden. Da ich aber mittlerweile noch einige andere Geräte besessen habe, aktualisiere ich das ganze heute. “Leider” habe ich den AX-Synth für einen guten Preis verkauft, da ich das Teilchen einfach zu wenig genutzt habe.

Technisches Roland AX-Synth

Hersteller

www.roland.com/de/

Preis Neu:

ca. 900€ (2013), gebraucht bis ca. 1200€ (man sollte es nicht glauben)

Maße und Gewicht 

114,20 x 26,60 x 8,70 cm, (BxTxH); 3,9 kg

Tasten

49 Tasten, mit Anschlagdynamik

Display

  • 7 Segmente x3 LED

Controller

  • D-Beam
  • Modulation Hebel
  • Touch Controller Ribbon
  • Volume Regler
  • After Touch Regler
  • Portamento Taster (2 Modi für SuperNatural- Tones)
  • Bender Mode Taster (2 Modi)
  • Hold Taster
  • Octave/Variation Taster

Sound

  • 4 SuperNatural Tones
  • 4 Special Tones
  • 256 Tone (8 Gruppen x 32 Klänge)

Anschlüsse

  • Stereo Master Output
  • Stereo Kopfhörer
  • Fußschalter
  • USB
  • Midi IN/OUT
  • Netzanschluss

Mitgeliefertes Zubehör

Schultergurt

Erweiterungen

Keine, Batteriebetrieb möglich. 8x AA

Soundqualität

Im Gegensatz zu den früheren Keytars von Roland ist der AX-Synth die erste Keytar, die eine eigene Sounderzeugung mitbringt. Ob man das gut oder schlecht findet, sei jedem selbst überlassen. In jedem Fall ist sehr angenehm, einfach den Kopfhörer einzustecken und losspielen zu können.

An Sounds ist ein guter Querschnitt vorhanden. Fangen wir einfach mal mit den „normalen“ Sounds an. Hier haben wir eine Auswahl an bekannten typischen Roland Sounds. Wunder sollte man hier nicht erwarten, aber durch die Bank kann man alles gut benutzen.

Etwas interessanter sind die SuperNatural und Special Tones. Diese 8 Sounds heben sich deutlich von den anderen ab und lassen sich sehr ausdrucksstark und dynamisch spielen finde ich. Schade ist nur, dass da kein Pianosound vorhanden ist.
Für mich persönlich etwas ganz besonderes ist der Vocal Scat Sound. Je nach Anschlagstärke kommt hier ein anderes Sample zum Einsatz. Bekannt ist mir der Sound aus meiner ehemaligen VK8. Ich nutze den Sound gerne für die ein oder andere spaßige Einlage.

Bedienung

Die Bedienung ist eigentlich recht einfach. Die Sounds lassen sich über 8 Gruppentaster anwählen und müssen dann per Inc und Dec durchgezählt werden. Bei jeweils 32 Sounds ist das natürlich ein wenig unübersichtlich. Aber damit kann man leben.
An weiteren Tastern auf der Bedienoberfläche gibt es einen „TX on“ Taster, der den Midi Out aktiviert. Das heißt von Haus aus ist erst einmal jegliche Midi-Ausgabe ausgestellt. Weiter gibt es einen Transpose Button, einen V-Link und einen Shift Button. Der Shift Button wird zum Beispiel benötigt um den Midi Kanal über die Tastatur oder ein Programm direkt über die Nummer anzuwählen.

Roland AX-Synth

Für die Soundkontrolle stehen einige Controller zur Verfügung. Auf der Vorderseite finden wir einen D-Beam und Ribbon- Controller sowie zwei Oktavierungstaster. Die Rückseite bietet einen Volumen und Aftertouchregler, sowie drei Buttons für Portamento, BenderMode und Hold (Sustain). Damit lässt sich schon einiges Bewegen.

Über den V-Link und Shift Button lässt sich der Batteriestand abfragen. Allerdings sollte man das mit Vorsicht genießen. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das nicht besonders zuverlässig ist. Da werde ich aber, sobald ich mehr Erfahrung habe noch etwas zu schreiben.

Positive und Negative Aspekte

Positive:

+ Sehr gute Tastatur
+ Controller Möglichkeiten
+ Midi über USB und DIN Buchse

Negativ:

– Schlechte Batterie Anzeige
– Keine Secure Lockt für den Gurt (Umbau möglich)

Fazit

Der AX-Synth ist in jedem Fall kein Hauptkeyboard. Für die ein oder andere Nummer, bei der man nicht unbedingt beide Hände braucht, ist das Teil aber zu empfehlen. Unser Gitarrist freut sich auf jeden Fall immer wenn er mal mit mir zusammen vorne an der Bühne stehen kann.
Ich habe den AY-Synth mit Case gebraucht gekauft. Er ist das Geld sicherlich wert, aber dann sollte man schon mehr als nur eine Handvoll Songs im Jahr damit spielen, sonst lohnt das vermutlich nicht.


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